Dritte Demokratiekonferenz in Pinneberg:
Gemeinsam für ein starkes Miteinander
Pressemitteilung vom 15.10.2025
Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtverwaltung, Kommunalpolitik, Bildung, Jugendhilfe und Zivilgesellschaft haben sich jüngst zur dritten Demokratiekonferenz getroffen und dabei in der VHS Pinneberg über aktuelle Herausforderungen ausgetauscht. Dabei ging es vor allem um erste Zwischenergebnisse der Situations- und Ressourcenanalyse, die derzeit im Auftrag der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Pinneberg durchgeführt wird.
Nach der Begrüßung der rund 60 Gäste durch Gesine Keßler-Mohr, Leiterin der Volkshochschule Pinneberg, und einem Grußwort von Bürgermeister Thomas Voerste eröffneten Katharina Kegel, Fachdienstleitung Integration und Unterbringung und Projektleitung der Partnerschaft für Demokratie bei der Stadt Pinneberg, und Regina Stieben, Koordinatorin der Koordinierungs- und Fachstelle Partnerschaft für Demokratie Pinneberg, die Konferenz. Bürgermeister Voerste betonte in seinem Grußwort: „ Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt davon, dass wir uns einbringen, dass wir zuhören, diskutieren und auch unterschiedliche Positionen respektieren. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Debatten schärfer werden und Vertrauen manchmal brüchig erscheint, ist es umso wichtiger, Räume wie diesen zu schaffen – Räume des Austauschs, der Verständigung und des gemeinsamen Gestaltens.“
Mit Blick auf die Situations- und Ressourcenanalyse erläuterte Katharina Kegel: „Sie zeigt uns nicht nur, wo die Herausforderungen liegen, sondern vor allem auch, welche Stärken und Ressourcen wir in Pinneberg bereits haben. Diese Erkenntnisse sind die Grundlage dafür, dass wir gezielt die Projekte fördern können, die unsere Stadt wirklich braucht.“ Und Regina Stieben ergänzte: „Wir fördern konkrete Einzelprojekte und begleiten Engagierte vor Ort von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Die Expertise der Praktiker*innen ist unverzichtbar, denn sie kennen die Menschen und sehen die Bedarfe. Wir haben die Mittel und Strukturen, um gemeinsam mit Projektideen etwas zu bewegen.“
Nach einer Vorstellung bisheriger Zwischenergebnisse der Situations- und Ressourcenanalyse diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem World-Café anschließend zentrale Themenfelder wie Demokratieskepsis und Rechtsextremismus, Vielfalt und Migration sowie Generationen- und Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum.
Mit der Analyse soll die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie Prioritäten setzen können und dadurch und künftige Projekte noch gezielter an den lokalen Bedarfen ausrichten. Die abschließende Analyse soll bis Anfang 2026 vorliegen und wird dann auf der Website der Partnerschaft für Demokratie veröffentlicht: www.pinneberg-lebt-demokratie.de
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Über die Partnerschaft der Demokratie in Pinneberg
Die Partnerschaft für Demokratie in Pinneberg besteht seit 2021 und ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Ziel der Partnerschaft ist es, Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf lokaler Ebene nachhaltig zu stärken.
Die Umsetzung erfolgt in gemeinsamer Verantwortung: Die Koordinierungs‑ und Fachstelle (KuF) übernimmt die inhaltliche Begleitung, Beratung und Vernetzung der ProjektträgerInnen, während das federführende Amt für die administrative Umsetzung und Förderabwicklung zuständig ist.
Zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine und Institutionen können im Rahmen der Partnerschaft Förderanträge für Demokratieprojekte stellen, die vom lokalen Bündnis geprüft und beschlossen werden.
Entscheidungsgremium Bündnis
Das Bündnis ist das zentrale Entscheidungsgremium der Partnerschaft für Demokratie Pinneberg. Es setzt sich aus Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen, Initiativen und Institutionen zusammen und entscheidet über die Vergabe der Fördermittel. In den Bündnissitzungen werden die eingereichten Projektanträge beraten und anschließend darüber abgestimmt, ob diese Projekte gefördert werden sollen. Mit einer positiven Entscheidung können die Vorhaben dann zeitnah starten und die demokratische Arbeit in Pinneberg wieder sichtbar und wirksam stärken.
Anträge willkommen
Ab sofort können Anträge für die Förderung demokratieorientierter Projekte gestellt werden. Gefördert werden Vorhaben, die demokratisches Engagement stärken, Vielfalt sichtbar machen oder Extremismus vorbeugen. Zu den Fördermöglichkeiten sowie zu den Antragsverfahren und alle weiteren projektbezogenen Fragen steht Ihnen die Projektkoordinatorin, Daniela Hartmann, zur Verfügung.